Die drei Muske(l)tiere im Training

MFIT Redaktion
Motivation

Im Februar hatte ich mächtig Muskelkater. Das freut meinen MFIT Instruktor Simon, denn ich bin wieder regelmässig im Training und setze meinem Körper neue Trainingsreize. Und es ist erstaunlich, wie die Kilos jetzt purzeln.

Um jeden Preis wollte ich Simon zeigen, dass ich die neu definierten Ziele erreiche. Drei Kilo abspecken pro Monat. Und davon zwei Kilo Fett. So lautet das Ziel. Ich startete also mit dem neuen Trainingsprogramm und war erstaunt, wie gut ich durch die Übungen kam. Auch am nächsten Tag ging es mir ziemlich gut. Super, dachte ich. Aber dann, zwei Tage nach dem Training, da brannten meine Oberschenkel wie das Fegefeuer in der Hölle. Einen ganzen Tag lang tat jeder Schritt weh. Da konnte mein MFIT Instruktor Simon noch so lange sagen, dass Muskelkater sensationell sei. Ich konnte an jenem Tag nichts Gutes daran finden. Kaum war er ausgestanden, stand auch schon das nächste Training an – und der Gedanke an den nächsten Muskelkater. Doch meine zwei Arbeitskollegen haben mich nicht kneifen lassen. Wir sorgen jetzt konsequent gegenseitig dafür, dass wir zweimal die Woche ins Training gegen. Alle für einen und einer für alle – wie sich das für die drei Muske(l)tiere gehört.

Stark wie eine Ameise
Nebst Simon, den ich natürlich nicht enttäuschen will, bin ich auf einen weiteren, grossartigen Motivator gestossen. Musik! Während mein Kopf vorher einfach leer war beim Trainieren, habe ich neu kabellose Kopfhörer im Ohr mit schnellen, lauten Heavy-Metal-Beats. Die Musik lässt mich länger aushalten, gibt mir zusätzlichen Ansporn. So mache ich eine Übung nach der anderen. Auf dem SensoPro stärke ich beispielsweise mein Gleichgewicht, indem ich auf einem Fuss stehe. Und ich staune dabei jedes Mal, wie viele Muskeln sich im Fuss befinden, denn ich spüre sie danach alle. Ich hab’s sogar gegoogelt. Der menschliche Fuss besteht aus 26 Knochen, 22 Gelenken, 107 Bändern und 19 Muskeln. Faszinierend, nicht? Faszinierend finde ich auch meine Übungen an der Beinpresse. Wenn ich 450 Pfund, also über 200 Kilo, allein mit meinen Beinen hochstemme, fühle ich mich wie eine Ameise. Diese winzigen Wesen sind echte Kraftprotze und in der Lage, ein Mehrfaches ihres Körpergewichts zu tragen. Das ist echt beeindruckend. Und effizient ist diese Übung auch. Oder in Simons Worten: «Die Beinpresse imitiert das Aufstehen, ist also eine essenzielle Bewegung für den Alltag, die viele grosse Muskelgruppen gleichzeitig trainiert. Das ist ideal für Lukas.“

Fantastische Kraftwerte
Mein Trainingsprogramm macht mir mittlerweile richtig Spass. Simon hat natürlich beim Zusammenstellen darauf geachtet, dass ich zum Beispiel keine Bodenübungen machen muss, das würde mir schwer fallen. Er hat auch darauf geachtet, dass ich wenige Übungen mache, dafür solche, die möglichst viele Muskeln gleichzeitig beanspruchen. So fällt mein Krafttraining trotz hoher Effizienz kürzer aus und ich kann mich entsprechend länger der Ausdauer widmen. Das Resultat kann sich sehen lassen. Gemäss Simon habe ich „fantastische Kraftwerte“ im letzten Maximalkrafttest erreicht. Als ich im Sommer mit dem Training startete, war ich durchwegs im roten Bereich. Beine, Rumpf, Oberkörper – überall lagen meine Werte unter 85, zum Teil sogar unter 50 Prozent des Referenzbereichs. Jetzt liegen meine Kraftwerte zum Teil bei 120 Prozent – das ist überdurchschnittlich.

Danke, Marie Kondo!
Auch an Gewicht habe ich einiges verloren. Im Februar waren es weitere 3,5 Kilo, wovon 2 Kilo Fett. Damit ist der Stand aktuell bei insgesamt minus 16 Kilo seit Trainingsbeginn vor acht Monaten. Diese neue Leichtigkeit hat dazu geführt, dass ich auch meinen Kleiderschrank um nicht mehr passende Teile erleichtern wollte. Nachdem ich auf netflix.com die neue Aufräumserie mit der Japanerin Marie Kondo gesehen habe, wagte ich mich noch einmal in die hinteren Gefilde meines Kleiderschranks vor. Zwar habe ich es nicht geschafft, alles nach ihrer Technik zusammenzufalten. Oder mich bei jedem Teil, das ich entsorgen wollte, zu bedanken, wie die Aufräummeisterin das tut – das fand ich dann doch etwas schräg. Aber Marie Kondo hat mich in die hinterste Ecke und zu meinem wunderschönen, schwarzen Mantel geführt. Das teure Teil konnte ich die letzten Jahre nicht mehr anziehen. Jetzt passt es wieder und das fühlt sich grossartig an! Übrigens: Ob nach Marie Kondos Methode oder nach Deiner eigenen – aufräumen und ausmisten löst auch eine erstaunliche Leichtigkeit aus. Probier’s aus!

MFIT: Lukas auf dem Crosstrainer«Unsere Geräte sind alle auf ein Körpergewicht von bis zu 160 Kilo ausgerichtet, das Laufband sogar bis 225 Kilo – daher kann Lukas im MFIT alle Übungen machen. Bei Hometrainern ist das oft nicht der Fall und auch bei Übungen mit Eigengewicht ist Vorsicht geboten. Für die Fettverbrennung ist grundsätzlich jedes Training effizient, das einen ins Schnaufen und Schwitzen bringt. Für Lukas ist wichtig, dass er wenige Kraftübungen macht, dafür solche, die ein grosses Muskelspektrum bedienen. Je mehr Muskeln er aufbaut und trainiert, desto mehr Energie verbrennt er», sagt Simon.

 

Ausgewogene Mahlzeit

«Viele entscheiden sich für eine Diät, wenn sie abnehmen wollen. Dabei bringen Diäten meist nur den Jo-Jo-Effekt. Denn jede Diät ist ein Verzicht und aus körperlicher Sicht eine Unterernährung. Der Körper realisiert das und spart als Erstes an der eigenen Verbrennungsanlage, also an den Muskeln, um nicht noch mehr Energie zu verbrennen. Die Energiereserven, also das Fett, werden so gut es geht geschützt. Sobald man wieder normal isst, bunkert der Körper alles, weil er Angst hat vor der nächsten Unterernährung. Die nun kleinere Muskelmasse verbrennt auch kleinere Mengen Energie. Fazit: Das Gewicht steigt entsprechend schnell wieder an. Darum lieber den Körper in Sicherheit wiegen und eine gesunde und nachhaltige Ernährungsumstellung wählen. Im MFIT zeigen wir wie», sagt Simon.

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