Der Weg von Lukas: Zwischen Hochs und Tiefs

MFIT Redaktion
Motivation

«Noch vor wenigen Wochen hätte ich das nicht für möglich gehalten. Ich, Lukas, 155 Kilo schwer, bin jetzt tatsächlich aktives Mitglied im Fitnesscenter! Und meine Ernährung habe ich auch umgestellt.» Gemeinsam mit dem MFIT Fitnessinstruktor Simon Christ will Lukas den Weg in ein gesünderes Leben finden. MFIT begleitet Lukas dabei.

Das Essverhalten im Fokus

Als klassische Lerche stehe ich oft um 5 Uhr auf, bin frühmorgens schon mitten im Job. Und der ist vielseitig, spannend, grossartig, aber auch hektisch, zeitintensiv und fordernd. Da mein Trainingsprogramm eine Stunde dauert, ist die Mittagszeit zu kurz dafür. Mich nach der Arbeit noch im Fitness abzustrampeln, das kostet mich enorm viel Überwindung. Und ich gebe zu, ich habe es in den letzten Wochen oft nicht geschafft. Auch war ich etwas enttäuscht vom Resultat – mein Gewicht ist bisher nur wenig gesunken.

Frühaufsteher Lukas und Nachteule Simon sind ein gutes Gespann. So unterschiedlich sie auf den ersten Blick auch scheinen – sie sind beide im gleichen Alter, zielstrebig und leidenschaftliche Musiker. Schlagzeuger Simon ist mit seiner Heavy-Metal-Band bereits durch 26 Länder getourt und Lukas hat drei Jahre Kirchenmusik studiert und lebt das in eigenen Kompositionen aus.

Gut betreut

Zum Glück ist in solchen Momenten Simon, mein Fitnessinstruktor, zur Stelle. Er hat die Ruhe, hört mir immer zu und hilft mir, für jedes Hindernis eine Lösung zu finden. Sein Tipp war es auch, an den warmen Sommertagen Alternativen zum Fitnesscenter in den Alltag einzubauen. Okay, die fünf Industrie-Stockwerke zu meinem Arbeitsplatz schaffe ich nicht, keine Chance! Aber ich gehe mittlerweile jeden Tag zu Fuss zur Arbeit, mache mittags einen Spaziergang oder drehe an den schönen Sommerabenden noch eine Runde mit dem Velo. Erste Erfolge machen sich bemerkbar. Ich kann nun am Stehpult arbeiten, ohne dass mir der Rücken oder die Füsse gleich weh tun – das konnte ich seit Jahren nicht mehr.

Die Kalorienfallen

Ausserdem hatten Simon und ich das grosse Gespräch übers Essen. Ich dachte, jetzt muss ich komplizierte Rezepte nachkochen. Dabei ist kochen so gar nicht mein Ding. Aber Simon ist wie immer voll auf mich eingegangen. Gemeinsam haben wir mein Essverhalten analysiert und dabei wurden mir meine Kalorienfallen bewusst. Wenn mir mein Körper früher gesagt hat, er habe Hunger, dann habe ich gegessen, bis der Hunger weg war. Oft auch kurz vor dem Schlafengehen. Ich habe zu schnell gegessen und viel zu grosse Portionen geschöpft. Aus dem Gespräch habe ich wertvolle Tipps mitgenommen, wie ich mit wenig Aufwand, sehr viel bewirken kann.

Seit dem Gespräch über das Essen überlegt sich Lukas bei jedem Hungergefühl, ob es nicht vielleicht doch Durst ist. Simon hat ihm geraten, immer zuerst ein Glas Wasser zu trinken. „Der Wassertrick funktioniert so gut wie immer“, sagt Lukas.

Hunger oder Durst?

Jetzt esse ich regelmässig drei Mahlzeiten am Tag, dazwischen nichts mehr. Vier Stunden vor dem Zubettgehen gibt es auch nichts mehr. Und wenn ich Hunger habe, dann trinke ich zuerst ein grosses Glas Wasser. Und es stimmt – oft ist es Durst und gar nicht Hunger. Natürlich schaffe ich es nicht immer, das gesunde Menü im Personalrestaurant zu wählen. Aber solche Durchhänger seien normal, sagt Simon. Das nächste Mal klappt’s dann wieder und ich muss sagen, im Grossen und Ganzen ist mir die Ernährungsumstellung erstaunlich leicht gefallen. Wenn ich es jetzt auch noch öfter ins Training schaffe, bin ich zufrieden. Mal sehen, vielleicht hat Simon auch dazu eine Idee, wie ich das schaffen kann.

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